Es geht darum,
ein wahrer Mensch zu sein.

KOLUMNE

22.11.2020
Ewigkeits-Sonntag
Ein Tag wie jeder andere und doch sind Sonntage für mich Zeit des Besinnens. Ich lasse die vergangene Woche Revue passieren. Heute aber deute ich sie nicht, benenne sie nicht, ob was gut oder nicht gut wahr. Ich lasse es wie ein Beobachter an mir vorbei passieren, gehe nicht mit den Ereignissen mit. Da waren der Verstand und die Gefühle, die mich herausforderten, mit den Mustern der Ereignisse so umzugehen, dass ich meinte, dann Lösungen und somit Frieden gefunden zu haben. Nun sind die Ereignisse vorbei.
Ich lehne mich in meinem Sonntagssessel noch mehr zurück, nehme noch mehr Abstand, so erfahre ich einen Zustand wie in Zeitlupe.
Heute lasse ich geschehen sein, was war und erfahre Ruhe und Gelassenheit in mir.
Das, was immer anwesend ist. Darauf stimme ich mich ein. Ich schaue in den blauen Himmel, die Wolken ziehen vorbei, es ist kalt und die Natur hat sich verändert, gemäss dem Jahreslauf. Es ist immer so und dennoch ist etwas Stetes da. Dieses gewahre ich als einen Dauerzustand, so auch in mir.
Ich komme so weg von meinem ICH zum WIR in ALLEM.

Alles in Allem, dann kannst du die Wunder der Schöpfung erfahren.
Wenn Wahrheit sich begegnet, ist das Göttliche anwesend.

4.10.2020
O ignis spiritus paracliti - Feuer des Geistes
Der Tag beginnt im strahlend blauen Himmel. Die Luft ist erfüllt von vibrierendem Od - Feuer des Geistes, zum Beleben, zum Einatmen.

In mir singt der Chorus des wunderbaren Textes von Hildegard von Bingen:
Feuer des Geistes
Die Lebenskraft aller Schöpfung
Geistlebendige heilige Form.

O ignis spiritus paracliti
Vita vite omnia creature
Sanctus viveficando formas

So können Sonntage sein, an denen ES mit uns betet, singt und so innerlich ist. Nicht nur die Sonne scheint, auch die Luft ist erfüllt mit tanzendem Licht.
28.5.2020
Gedankenimpulse zu Pfingsten

Ein Lichtsegen erreicht die Erde und die Naturreiche, so auch den Menschen. Am letzten Tag des Segensmonat Mai ist das diesjährige Pfingstfest: Die Ausgießung des Heiligen Geistes. In der Trinität ist der Heilige Geist die göttlich-weibliche Schöpfungskraft. Dieser besondere Segen erreicht uns in diesem wunderschönen Monat Mai.

Diese Zeit der Herausforderung hat eine positive und eine erneuernde Aussage. Der Mensch steht mal wieder an einer Entscheidung, um den rechten Weg zu beschreiten. Alles ist miteinander verbunden. Das betrifft jede Lebensform auf diesem Planeten. Entscheidend ist, wie wir mit unseren Haltungen und Gedanken umgehen. Welche Haltung kann der Mensch einnehmen?

Verschließe dich gegen negative Gedanken oder reagiere nicht auf Niedergeschlagenheit, aber bemühe dich, das Licht der Wahrheit und der Liebe zu empfangen und widerzuspiegeln. Sei stets hellwach und trage die Sonne in deinem Herzen, die nicht nur über dir scheint, sondern zu jederzeit als Segnung aus deinem Herzen zu dir fließt. Lass dein Denken, dein Tun und Handeln von diesem Licht bestimmt sein.

Denke und handle positiv und bitte um dieses Licht der Erleuchtung. Die Dunkelheit kann gegen das Licht nichts machen. Das Licht leuchtet und wenn es leuchtet, verschwindet die Dunkelheit. So ist es auch mit der ewigen Wahrheit. Das Bösen, die Lüge und die Unwissenheit kann gegen die Wahrheit nichts ausrichten.

Optimistisches Denken führt zu bedeutenden Ergebnissen in deinem Leben. Sei du die Sonne deines Lebens und seid dir immer wieder bewusst, dass alles, aber auch alles von dir ausgeht. Seid dir der Tragweite deiner Gedanken und des rechten Gebrauchs deines freien Willens bewusst.

Im Naturerleben in diesem Monat Mai und darüber hinaus stellt sich die Frage, im Hinblick darauf, dass jeder Einzelne soviel erhält, wieviel bist du bereit zurück zu geben, im Dienst am Mitmenschen und vor allem des Bedürftigen.

Ein Rat und ein Gedanke für Dich: Widme jeden Tag mindestens 30 Minuten der Entspannung von Geistigem und Körper. Lasse alles los, lege alles in die Obhut des Gottes in dir, lehne dich glücklich und voller Vertrauen zurück, lass dich in die Arme der Wirklichkeit fallen und werde ruhig.
Das ist ein wunderbarer Gedanke – alles loslassen, alles in die Obhut Gottes in mir legen.

5.4.2020
Das Leben erleben
Das Leben ist nicht Stagnation.
Die Ausflugsfahrt auf dem See bei wunderbarem Sonnenwetter mag der Beschaulichkeit und dem Ausruhens des Seelischen guttun. Doch dann zeigen sich Veränderungen an, in dem die Szenerie sich zu einem Bild wandelt, welches nun Aufmerksamkeit und Reaktion erfordern. Der Wind frischt auf und ein Sturm zieht heran.
Nur durch äussere Herausforderungen entwickeln wir uns weiter, um auf die innere Lebensebene eingestimmt zu werden. Da fliesst der Strom des wahren Lebens.
Woher, Wohin und Warum, die lebenswichtigen lebens-not-wendigen Frage-Worte! Wozu dient das Leben, wenn man nicht dient. Der Schlüssel im Leben ist Teil des Lebens zu sein. Ohne wenn und aber!
Im Nächsten, der ebenso ein Teil des Lebens ist, die Einheit zu entdecken.
So enthüllt sich dir: Woher ich kam. Wohin ich gehe. Und warum ich da bin.
1.3.2020
Mut zur Wandlung in herausfordernden Zeiten
Das logische und reine Denken wirkt auf den Körper kräftigend und gesundend. Das macht ihn weniger empfänglich für Krankheiten.
Starke, selbstbewusste Menschen werden in der Regel auf ihre innere Stimme hören, schwache Menschen dagegen zu oft nach dem Rat und den Vorschlägen anderer lauschen.
Wie wirkt es sich auf die kollektive Psyche aus, wenn viele Millionen Menschen angstvoll und fatalistisch etwas nachdenken, was vorgegeben wird durch enge oder eingeschränkte Sichtweisen, im Glauben, es gebe keine anderen Perspektiven. Welchen Weg schlagen wir als Mensch (auch als Individuum) ein, wenn wir so weitermachen wie bisher und auf eine materialistisch geprägte Weise nach Sicherheit und Wohlbefinden streben. Geben wir uns nicht der unbewusst negativen Geisteshaltung hin, die nur das materielle Leben bedient.
Psychologisch betrachtet: Auf der einen Seite haben wir die Gedankenmuster, bzw. Archetypen, die auf die kollektive Psyche der Menschheit einwirken. Dann aber versuchen viele Millionen Menschen die neuen guten geistigen Energien innerhalb der festgefahrenen Gedankenformen einzufangen, vielfach sind sie sich dessen nicht bewusst. Es ist ein weit verbreitetes Streben nach direkter – spiritueller Erfahrung zu verzeichnen.
Der Mensch hat Seelen – Freiheit, die es zu entdecken gilt. Viele geistig Suchende mögen Schwierigkeiten haben, die Gabe des freien Willens mit einer Vorherbestimmung zu vereinbaren. Die grundlegende Lösung – Veränderung – für diese Welt mit ihren zusammenbrauenden Krisen liegt im geistig – spirituellen Erwachen jedes Einzelnen.

Ich persönlich sage es an dieser Stelle: Wir können beruhigt sein, dass durch weit höhere und weisere Mächte als diejenigen der Menschheit unserem Planet ein gutes und wunderbares Schicksal sicher ist.

16.12.2019
Vorbereitet sein

Wie oft sagen wir, ich habe keine Zeit, ich habe keine Zeit zum Ausspannen. Viele Menschen meinen, sie müssten immerzu tätig sein, sie müssten sich immerzu mit etwas beschäftigen. Ja, doch, wir dürfen sagen: Ich habe drei Verpflichtungen. Ich habe eine Verpflichtung der Gesellschaft, meinem Beruf gegenüber. Ich habe eine Verpflichtung meiner Familie gegenüber. Und wir dürfen auch noch sagen, ich habe eine Verpflichtung mir selbst gegenüber. Wenn ich einen geistlichen Weg gehe, dann darf ich auch sagen, ich habe eine Verantwortung meiner Seele gegenüber.
Zeiten der Pause, der Ruhe, der heilsamen Unterbrechung unseres Lebens und Alltagsflusses sind unverzichtbar. Sie sind Ankerpunkte, wie für ein Schiff, das unterwegs ist: Einkehrstationen, Raststätten, wo wir buchstäblich Einkehr halten; Wie eine Tankstelle, die wir anfahren, weil wir es für natürlich halten, aufzutanken.


Feiern heißt, mein Leben bewusst zu steuern und in meinen Lebenslauf einzugreifen, dem Lauf der Geschäftigkeit des Alltags immer wieder einen stillen und feierlichen Höhepunkt zu setzen. Das Leben zu feiern bedeutet, diese Momente zu verlangsamen und somit bewusster zu erleben.
Wieder feiern lernen – Es ist die Kunst der Wahrnehmung und der Achtsamkeit. Hier bemerken wir es, es ist das Leben wieder leise lernen. Es besteht nicht nur aus lauten Tönen, aus den großen Gesten und Posen, sondern wir sollten das Leben wieder leise lernen, die Langsamkeit des Wachstums achten, Respekt vor dem Kleinen, Schwachen und Geringen entwickeln. Gerade die Zeit des Jahresendes, mit dem Lichterfest der Weihnacht weist uns den Weg nach Innen. Wenn ein Abschnitt zu Ende geht, dann halten wir doch inne, dann bedenken und verinnerlichen wir.

Gerade mit solch einer inneren Haltung, geleitet von der meditativen Kunst der Achtsamkeit, werden die Feste zu einer Lebensentfaltung. Deswegen, wie es die Überschrift sagt, ist eine Vorbereitungszeit ebenso wichtig. Großes braucht Vorbereitung: Innehalten, Umschalten und Einschwingen, damit wir innerlich nachkommen.
Das Geheimnis dieser Zeit ist die Verlangsamung.

30.9.2019
Die Ernte einfahren
Alles Grosse hat einmal klein begonnen – es ist überall in der Welt so. Also auch bei den Menschen. Was für ein Wunder, aus einer Samenzelle, aus einem Ei, für das Auge nicht sichtbar, im Verborgenen, entsteht etwas wunderbares und komplexes…wie zum Beispiel der Mensch.
Alles hat einen Anfang, ein Beginnen, erste Schritte, erste Gedanken, meist klein und noch unbedeutend. Doch mit Beharrlichkeit, Hingabe und Liebe wächst aus dieser Saat das heran, was wir ernten werden. Mit den richtigen Samen zu säen, fahren wir gewünschte Ernte ein. Erfolg und Glück hängen mit den rechten Beginnen zusammen.
Das Streben nach Glück und Wohlstand ist ein uraltes Bestreben der Menschen. Um bei unserem Sinnbild des Samens und der Ernte zu bleiben: Es liegt an jedem Einzelnen, damit sich im grossen Gesamten etwas zur Vollkommenheit dieser Welt verändern kann. Denn keiner lebt für sich allein. Daraus leitet sich die Verantwortung des Einzelnen im Kontext zur Gemeinschaft, zum Gesamten ab. Glück und Erfolg sind Bestandteile von Wohlstand. Dazu bedarf es der Einsicht, des Wissens und der Weisheit.
Eine buddhistische Weisheit besagt: Glücklich ist der, der nicht nach Glück strebt. Weil das Suchen stets von Mangel ausgeht. Also nicht von einer Erfüllung.
2.6.2019
Der Holunder blüht

Der Holunder blüht. Es ist ein Aufbruch in die hohe Zeit des Jahres, die mit dem Johannifest ihren Höhepunkt erreicht. Der Holunder war schon immer eine der wichtigsten Heilpflanzen für den Menschen. In den alten Zeiten galt der Holunder als heiliger Baum. Er verkörperte die Unendlichkeit des Lebens. Im Winter war der Baum „tot“ - im Frühjahr erwachte er zu neuen Leben. Das Wort Holunder stammt von dem althochdeutschen Wort Holuntar (Holun = hohl, heilig, günstig, gnädig) ab.
Als Baum der Ahnen und Schwelle zum Jenseits hilft der Holunderbaum, um Zugang zur Anderswelt zu bekommen und in Kontakt mit der geistigen Welt zu treten. Vor einem Holler sollte man den Hut abnehmen und sich tief verbeugen, um der Göttin Holla (oder Holda) die Ehre zu erweisen. Holda bedeutet „die Holde“, die strahlende und Licht bringende Mutter- und Fruchbarkeitsgöttin voller Weisheit und Güte.

Bedachtsam gehe ich in diesen Tagen an den grossen Büschen des Holunders vorbei, möchte dann ehrfurchtsvoll und still in Kontakt mit der grossen Göttin treten. Bitte um Klarheit und um Schutz für mein Leben, dass ich weiterhin den richtigen Weg finde.

Ich denke in diesen Tagen daran, dass es ist für viele Menschen äusserst schwierig, sich der Kraft des Glaubens anheim zu stellen. Sie meinen, dass sie selbst diese Kraft herstellen müssen. Dabei ist es eine Kraft, die aus uns fliesst, wenn wir zu diesen Schichten vorgedrungen sind. Glaube mit ganzen Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Wieviel mal haben wir verzweifelt. Haben uns dem Zweifel ergeben. Die Kraft des Glaubens zu erfahren gelingt erst dann, wenn wir uns bedingungslos dem Herzen hingeben.

Wenn ich am blühenden Holunder vorbei komme, weiss ich, dass ich in meinem Glauben gestärkt werde. Ich betrachte die weisse Blütendolde, sehe gleichsam den Sternenhimmel, der sich zu mir herabsenkt. Ich atme den betörenden Duft ein.
Der Holunder blüht und Glaube und Kraft mit weisser Blüte durchlichtet mich.
21.3.2019
Im Herzen berührt
Es sind die alltäglichen Dinge, die unser Herz berühren.
Ob etwas uns berührt, hängt auch davon ab, wie wir auf etwas zugehen.
Wir sind uns jedoch der Angewohnheit bewusst, die Dinge nach ihrer Wichtigkeit wahrzunehmen. Da Dinge ihre Wichtigkeit aus der Bedeutung heraus gewinnen, werden sie, wenn sich ihre Bedeutung nicht direkt erschließt, zu oft als unbedeutend und damit als unwichtig abgetan - sie werden oft ganz einfach übersehen.

Die Bedeutung erschließt sich nicht, weil das Bewusstsein für die Sache als solches fehlt. Es umzukehren, wieder mehr inne zu halten und Betrachtung und Muße wieder in den Alltag hineinzubringen, ist eine Möglichkeit, das Leben in seiner Qualität wahrzunehmen.
Die Dinge möchten sich uns vermitteln, damit ihre Bedeutung sichtbar wird.
Es sind die alltäglichen Dinge, die unser Herz berühren.

6.1.2019
Der Zauber des Neubeginns
Nicht das ständig Neue bringt uns weiter, sondern die bewusste, achtsame und aufmerksame Wiederholung desselben - sei es das Atmen, ein Wort oder die Beschäftigung mit einem Symbol.
Vor uns liegt der grosse Kreis des Jahres, mit einem wiederholten stetig neuen Einüben ins Leben, in die Vielfalt und Verschiedenheit: Ein Zyklus des rechten Lebens-Übungs-Weg.
Der Weg scheint klar und jeweils wieder neu. Jedes Jahr kommt dieselbe Zeit, dieselbe Thematik in den Jahreskreis auf uns zu. Jedes Jahr neu - im Grunde jeden Tag neu! Die Aufgaben kehren wieder, die Themen fordern uns erneut, die Möglichkeiten bieten sich an - jedes Jahr ein neuer Durchlauf. Das Tröstliche an diesem Zyklus ist, dass wir wiederholt einen neuen Anlauf zur Bewältigung der jeweiligen Herausforderung nehmen können.

Impuls:
Wo stehe ich in diesem symbolischen Lebensweg jetzt?
Welche Stationen habe ich in meinem individuellen Lebensweg erreicht?

1.11.2018
Das Wunder der Begegnung
Jeder Mensch ist sich selbst ein Rätsel, was er nicht allein zu lösen vermag. Deswegen haben wir Begegnungen nötig. Ohne Begegnungen, ohne Freunde wären wir anders geworden. Im Nachhinein erkennen wir oft, wie viel wir Freunden zu verdanken haben.
Ein Leben ohne Freunde ist wie ein Garten ohne Blumen, eine Welt ohne Farben, ein Jahr ohne Feste.

Das Freundschaft entstehen kann, ist ein Wunder, weil wahre Freundschaft selten ist. Begegnungen machen Freundschaft möglich. Und es braucht ebenso länger Zeit, bis wir erkennen, dass Freundschaft entstanden ist.

Ein Freund lässt Gegenwart entstehen. Freundschaft sollte nicht starr sein, da gibt es Veränderungen und bedürftige Erneuerung. Dadurch kann sie auch krisenanfällig sein, weil Freunde sich auch möglicherweise nach verschiedenen Richtungen entwickeln können.
Geht ein Freund verloren, entsteht ein Riss in der Wirklichkeit, im Leben. Aber wenn wir in der Freundschaft die Fähigkeit zur Erinnerung des Gegenwart leben, dann kann das Erinnern die wichtigen Stationen des gemeinsamen Weges wieder in die Gegenwart rufen.

In der Freundschaft erspüren wir das Gemeinsame, was wir auf der Suche nach uns selbst nicht fanden.

2.9.2018
Innere Entwicklung - Eine Praxis im täglichen Leben
Es gibt viele Vorfälle in unserem Leben. Jeder Vorfall gibt Gelegenheit zum Innehalten. Es gibt erschreckende Momente, aber auch beglückende und rätselhafte Ereignisse. Es geschieht uns. Nichts ist zufällig.
Was haben die alltäglichen Erfahrungen mit der inneren Entwicklung zu tun?
Was haben diese Erfahrungen mit der Menschheitsentwicklung zu tun?
Heutzutage erleben sehr viele Menschen, losgelöst von einer religiös-spirituellen Tradition, Schwierigkeiten und Hindernisse wie ein Unglück. Da sind tägliche Irritationen, Auseinandersetzungen in der Familie, mit dem Partner, mit Freunden.
Sind sie nur unnütze Kraftvergeudung oder sind sie Herausforderungen, sie als Prüfungen zu sehen, sich mehr auf dem Gebiet der Lebenskunst zu üben?
Prüfungen sind immer grenzüberschreitend, Tore und Brücken in neue Lebensbereiche. In einer alten und ebenso auch modernen Sprache sagen wir dazu Einweihung. Kleine und grosse Einweihungen gehören zu unserem Leben.
Jeder Einweihungsweg hat verschieden Phasen, Stufen, Klassen. Das sind Vorbereitung, Klärung, Reinigung und dann die eigentliche Einweihung. Oder anders gesagt: Lernen, Verstehen, Überprüfen und die innere Bewusstwerdung.
Jede Stufe hat ihre eigenen Bedingungen und schliesst sich ab mit einem weiteren Übergang. Der Mensch ist dabei sein eigenes Maß. Auf jeder Stufe erlebt der Mensch, der den Weg geht, sich selber und seine Welt. Auf jeder Stufe wird das, was erfahren wird, zu einer Essenz umgewandelt, damit die nächste Stufe erfahren werden kann.
Übergänge von einer Stufe zu anderen können gleitend sein oder dramatisch sein, einschneidend oder wir erleben es wie ein Wunder. Die Einstellung, die wir somit brauchen, ist zu leben, um vom Leben selber zu lernen.
1.5.2018
Die Quelle Deines Herzens
Wenn Du anderen Menschen hilfst durch Beistand, durch aufmunternde Worte oder durch ein edel vorgelebtes Leben, so sollte es vom eigenen Herzen her inspiriert sein.
Alles, was Du in diesem Sinne für andere Menschen tust, ist nicht nutzlos. Denn Du rührst an die verborgene Kraft in einem leidenden Menschen. Wir bedürfen alle der mitfühlenden begleitenden Menschen.
Wir sind wie eine Pflanze, die mit dem Erdreich verbunden ist. Regen und Sonnenschein sind die himmlischen Kräfte, die das Mass an eigenen Anlagen - im Erdreich - zur Entfaltung bringen. Kein Mensch kann ohne himmlische und menschliche Zuwendung leben.

Wenn die Stürme und die Widrigkeiten des Lebens bei vielen Menschen die Erfahrung des geistigen Verbundenseins zum Erliegen gebracht hat, sei Du der Mensch, der durch Mitgefühl und Herzlichkeit, oder einfach gesagt, durch Menschlichkeit es wieder zur lebendigen Erinnerung bringt.

27.3.2018
Lichtkraft im Frühling
Lichtkraft, vom Frühling geschenkt, lässt Sonnen - Christus - Kraft erahnen, die in unserem Herzen erstanden ist.
Zartes Grün am Baum und in Flur, durchdrungen von Farben, so zart und so fein, wie nie zuvor die Blumenpracht. Blütenweiss lässt die Früchte des Sommers und die Ernte des Herbstes erahnen: Wir sind geladen, mit allen Sinnen und Seelenlust teilzuhaben am Naturwirken.
Schau ich in die Natur, so nehme ich die Segnungen auf, in Augen - Blicken im Herzen verinnerlicht. Was dem Aug´ gut tut, ist für´s Herz bestimmt.
Die Seele erkennt sich in diesem NaturSinnesRausch als auferstandene Sonne wieder.

Lichtkraft des Frühlings lässt uns zu neuen Ufern aufbrechen.

6.1.2018
Das Licht des Lebens
Der Stern Deines Lebens ist immer gegenwärtig. Er ist nicht unbedingt strahlend hell. Er blendet nicht. Er leuchtet innerlich. Er ist immer anwesend.

Welchen Stern folgen wir? Lichterscheinungen, Kometen, grellem und beeindruckendem Licht? Folgen wir dem Stern der Karriere, der Anerkennung, des Vergnügens als Lebenszweck? Diese Sterne strahlen ein wenig und vergehen schnell.

Welchem Stern folgst Du nun?

26.11.2017
Ankommen im Advent
Langsam wird es erwartend.
Still in mich hineinhorchend.
Öffne ich mich gehend.

Das ist der Schlüssel für diese Zeit: Achtsamkeit als Zugang. Ich versuche es. Ich verlangsame die Schritte, verlangsame alles.
Denkend gehen, Schritt um Schritt. Spürend, atmend, fühle ich alles.
Überlasse mich, getragen zu werden, meinen Füssen.

Jetzt wird mir bewusst, gehend, dass ich mich öffne dem Jahreskreis, still in mich hineinhorchend.

12.11.2017
Sei Du ein Licht der Welt
In deinem Leben ist alles möglich, solange Du glaubst. Glaube ändert die Welt. Der Glaube wird dich mit deinem Seelenlicht in Verbindung bringen, mit dem Licht der Welt.

Oft haben aber in dieser Welt die Angst und die Dunkelheit die Oberhand über Menschen. Es gibt Kräfte in der Welt, die aber mehr als Angst vor dem Licht der Menschen haben.

Merke auf: "Ihr seid das Licht der Welt". Das ist ein klare Aufforderung, dieses Licht in uns zu wahren und zu leben.

29.8.2017
Heilung
Die Heilung kann besser beginnen, wenn wir unsere ständig kreisenden Gedanken zur Ruhe kommen lassen.
Der unablässige Gedankenstrom erzeugt eine Frequenz, die wie Gegenwellen im ruhig fliessenden Heilstrom sind.

Setze dich jeden Tag in Stille und Ruhe hin. Öffne dich dem Heilstrom mit einem Gebet. Sage innerlich, dass die Heilkraft jetzt mit dir ist. Dann überlasse dich in dieser Meditation Gott und seiner Heilkraft.

30.5.2017
Alles ist möglich
Wir können keine Wunder machen.
Aber wir können Wunder erleben.
Wir können etwas dazu beitragen, dass Wunder entstehen können.

Beginne, das Notwendige zu tun,
das Mögliches entstehen kann,
und du wirst Unmögliches erwarten können.

nach Franz von Assisi
6.2.2017
Ein Tropfen im Ozean
Wir sind in unserem Wesen Seele. Unsere Seele ist ein ganz kleiner Teil der Universalseele. Der Tropfen Wasser schwimmt im grossen Bewusstsein des universellen Ozeans.

Die Menschen müssen wissen und erfahren, dass sie, die menschliche Seele, nicht nur auf einen Körper beschränkt sind. Sie existierte bereits ausserhalb des physischen Körpers; sie ist beständig und reist und besucht ständig andere weit entfernte Regionen und andere Seelen und Wesenheiten im unendlichen Raum.

Unsere Seele ist einmalig, übertrifft alles, was wir uns vorstellen können. Aber der Mensch weiss kaum etwas von ihr. In der Stille des Auf und Ab des menschlichen Lebens ist Seelenbegegnung möglich. Mit Herzensbetrachtung durch den Alltag zugehen, öffnet uns den Zugang zum unendlichen Weg der Seele.

Dann erfahren wir, dass nur ein kleiner Teil in uns hineinragt. Der andere Teil ist im grossen unendlich Ozean. Das absolute Unendliche, der unendliche Ozean trägt uns, fliesst in uns ein und fliesst aus uns aus. Wie der Atem einfliesst und ausfliesst. Alles ist miteinander verbunden.

"Ihr seid in mir und ich bin in Euch."

29.11.2016
Dein inneres Licht
Du bist die strahlende Sonne deines Lebens.
Niemand kann für dich dein Leben besser machen.
Niemand kann für dich die Arbeit deines Lebens übernehmen.
Niemand kann dein Licht zum Leuchten bringen.

Du selbst allein bist befähigt. Es liegt in deiner Hand.

Du kommst mit Licht auf die Erde, mit schöpferischer Fähigkeit und einem dir angepassten Potenzial, um dein Licht zu entfalten.
Entzünde ist es. Übernimm die Verantwortung, es leuchten zu lassen.

Du bist wichtig für dein Leben. Dein Licht ist ein Licht in der Welt.
Es ist gut, dass du da bist, dass es dich gibt.

8.6.2016
Ein Kind - Das Geschenk
WENN EIN KIND…

Wenn ein Kind kritisiert wird, lernt es, zu verurteilen.

Wenn ein Kind angefeindet wird, lernt es, zu kämpfen.

Wenn ein Kind verspottet wird, lernt es, schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind beschämt wird, lernt es, sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird, lernt es, geduldig zu sein.

Wenn ein Kind ermutigt wird, lernt es, sich selbst zu vertrauen.

Wenn ein Kind gelobt wird, lernt es, sich selbst zu schätzen.

Wenn ein Kind gerecht behandelt wird, lernt es, gerecht zu sein.

Wenn ein Kind geborgen lebt, lernt es, zu vertrauen.

Wenn ein Kind anerkannt wird, lernt es, sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind in Freundschaft angenommen wird, lernt es, in der Welt Liebe zu finden.

TEXT ÜBER DEM EINGANG EINER TIBETISCHEN SCHULE

2.4.2016
Schrittzähler für den Tag
Jeder Tag ist das Geschenk des Lebens. Mit Achtsamkeit und Nachsicht gehe Schritt um Schritt durch die Gelegenheiten des Tages.

Hier ein paar Schrittzähler:

Bitte um Verzeihung, wenn du einen anderen Menschen verletzt oder dich in einer Situation nicht angemessen verhalten hast.

Mach deine Fehler wieder gut durch positives Handeln dem gekränkten Menschen oder der Situation gegenüber.

Gib dir jeden Tag die Möglichkeit, zu deinem wahren Selbst – zu deiner Einheit mit Gott – zurück zu kommen.

Versuche immer, dich selbst zu verändern, bevor du andere zu ändern versuchst.

Entscheide dich so oft wie möglich für das Dienen und gegen das Bedientwerden.

Wann immer möglich, stell das allgemeine Wohl über deinen privaten Nutzen.

Gib den Schmerzbeladenen, Ausgeschlossenen und Behinderten den Vorzug.

Bevorzuge gerechte Systeme und gerechtes Handeln vor reiner Wohltätigkeit.

Vergewissere dich, dass die Art deiner Kommunikation deiner Botschaft entspricht.

Zweifle nie daran, dass es am Ende immer um die Liebe geht.

So wünsche ich dir einen lichten gerechten Tag.

29.1.2016
Deine Weitsicht - Deine Geduld
Wir wurden nicht dazu geschaffen, um das Hungerproblem der Menschheit zu lösen. Aber du könntest ungeachtet einem Hungernden beistehen, der dir begegnet und dadurch helfen, das allgemeine Problem zu verringern.

Du kannst nicht die Krankheiten verhindern, die Menschen massenweise dahinraffen, denen sie ausgeliefert sind. Trotzdem bist du in der Lage, die vorbeugende Therapie des Optimismus, des Mutes und der Hoffnung anzubieten.

Angesichts der Bedrohungen durch aktuelle Kriege und Terrorismus, die Millionen von Menschen töten, verstümmeln und entehren, fühlst du dich machtlos, diesem ein friedvolles Ende zu setzen. Jedoch dein friedvolles Verhalten und dein Liebesbemühen sind Instrumente, um Wandlung und Frieden zu erwecken.

Bevor eine Lawine sich löst, sind es kleine Schneepartikel, die sich lösen.

Eine grosse Überschwemmung ist das Ergebnis von Wassertropfen.

Eine Epidemie bricht aus wegen eines Virus, der das Immunsystem eines Organismus besiegt.

Deshalb tue auch du deinen Teil, so klein er sein mag und die Welt wird etwas besser sein. Die Gesellschaft ist das Ergebnis, was mit dem Einzelnen passiert. Wenn sich der Mensch in die Ordnung zurückfindet, wird die Gesellschaft besser werden.

Deine persönliche Anstrengungen, um glücklich zu sein, werden das Wohlbefinden des anderen verbessern.

10.11.2015
Was uns bestimmt
Menschen brauchen Vorbilder.
Wir werden geprägt durch das Leben anderer Menschen. Aber nicht nur dadurch allein. Auch ist da etwas Leitendes und Bestimmendes in uns. Ist es Schicksal? Ist es Bestimmung?
Manchmal gibt es Momente im Leben, da spüren wir, dass eine Kraft uns führt. Das Vorbild ist nicht nur im Aussen zu suchen. Die leitende Kraft ist die Stille. Es sind die Worte, die durch uns sprechen. Es sind viele Reflexionen, die beachten werden dürfen.

Wenn du nachdenkst, dann mag es dir auffallen, dass dein Leben Bestimmung deines Lichts ist.
Ich wünsche in dieser Zeit Deines Lebens Mut und Zeit der Besinnung.

17.8.2015
Die Probleme dieser Welt
Wenn wir das Elend, die Not und die Zerrissenheit der Menschen der heutigen Zeit betrachten, dann müssen wir zu den wahren Ursachen schauen, warum Menschen immer wieder diese Auswirkungen erleiden.
Die Menschen fliehen vor Gewalt, vor der Zerstörung, weil keine Liebe da ist.
Wenn Menschen auf der Flucht vor dem Elend sind, um den Wohlstand anderenorts zu suchen, wo sie ihn mehr vermuten, dann müssen sie damit rechnen, dass Menschen entweder mit ihnen teilen, weil sie ein offenes, liebendes Herz haben. Oder sie werden abgewiesen, weil die Angst bei den Menschen noch zu gross ist, die Ignoranz noch zu stark ist.

Die Probleme dieser Zeit müssen mit Klugheit und mit Bedachtsamkeit angegangen werden. Aber vor allem mit Liebe, der Liebe zum Leben. Auch die Menschheitsführer haben eine grosse Aufgabe, nicht nur in dieser herausfordernden Zeit, sondern es ist immer an ihnen, ihrer gestellten Aufgabe gerecht zu werden.
Ohne Nächstenliebe kann man nicht Gott lieben.

Wir wähnen Chaos in den Wirren dieser Zeit, aber dieses ist nur ein Zeichen von mangelnder Liebe zur Schöpfung. Ob materielle Not oder körperliches Elend, ob Angst vor Gewalt oder die Angst vor Zerstörung und existenzieller Auflösung, immer ist es ein Zeichen dafür, dass die Menschheit das Thema der Angst vor dem Tod noch nicht angegangen hat, geschweige überwunden hat.

Wir sollten Angesichts der Tatsachen der heutigen Zeit nicht entsetzt sein. Lassen wir nicht zu, dass das Trugbild der Angst unser Unterscheidungsvermögen verwirrt, statt etwas Nützliches zu unternehmen.
Die Ereignissen sind so, wie sie sind, richtig, und als solches müssen wir ihnen nun ohne Panik mit dem rechten Herzensmaß begegnen. Was man befürchtet, tritt selten wie erwartet ein, gerade weil das göttliche Einwirken Schmerzen lindern vermag. Auch dann, wenn wir darum nicht ersucht haben.

Wenn wir in dieser Zeit und somit zu jeder Zeit uns an die geistige Welt um Beistand wenden, dann bleibt die spürbare Hilfe nicht aus.

24.5.2015
Heiliger Geist - Pfingstgeschehen
Die Evangelien berichten, man habe den Heiligen Geist in Form einer Taube auf Jesus herabkommen sehen, als dieser im Jordan seine Taufe erhielt. Und die Apostelgeschichte erzählt ebenfalls, der Heilige Geist sei am Pfingsttag über das Haus, in dem alle Jünger versammelt waren, gekommen, und habe sich auf jedem von ihnen als Feuerzunge niedergelassen.
Dieses Herabkommen des Heiligen Geistes auf den Menschen ist ein Symbol, das man in unterschiedlichen Formen in allen geistigen Traditionen wiederfindet. Aber nur weil man sagt, der Heilige Geist "steige herab" in den Menschen, darf man nicht glauben, Er sei eine außerhalb von ihm existierende Wesenheit: Er ist sein höheres Selbst, das sich manifestiert, jene göttliche Quintessenz, die der Schöpfer in ihn hineingelegt hat. Wenn man sagt, der Mensch empfange den Heiligen Geist, so bedeutet dies, dass es ihm gelungen ist, die Verbindung mit seinem eigenen Geist, seinem höheren Selbst aufzunehmen. Der Heilige Geist ist ein kosmisches Prinzip, eine reine Emanation des Göttlichen, und unser höheres Selbst ist von gleicher Natur wie Er. Wie ein Tropfen Wasser im Ozean, wie ein Funken im Feuer, ist Er aus der gleichen Quintessenz gemacht.
O.M.Aivanov
24.4.2015
Entscheidung fürs Glück
Entscheide dich, glücklich zu sein. Bemühe dich, dein Leben und das anderer Menschen angenehm zu gestalten. Alles, was du unternimmst, sollte ein positives Ergebnis aufweisen.
Falls Menschen in deinem Umfeld mit deiner Entscheidung glücklich zu sein nicht einverstanden sind, so lass dich nicht entmutigen, sondern fahre ohne jegliche Aggression fort, Wohlbefinden zu verbreiten.
Du bist die einzige Person, auf die du dich verlassen kannst. Sympathie zu erzeugen und dadurch sich zuversichtlich anzuspornen, ist ein Zeichen eines wertvollen emotionellen Wachstums und psychologischer Entfaltung in voller Reife. Es ist bedeutend, dass dein Verhalten eine angenehme und liebevolle zwischenmenschliche Liebe hervorbringt.
5.4.2015
Ostern - Auferstehung Neubeginn
Gestern, am Samstag, den 04.04. war Vollmond und eine totale Mondfinsternis. Der darauf folgende heutige Tag ist Ostersonntag. Das Wort "Ostern" steht mit der Morgenröte in Verbindung, zurückgehend auf die Himmelsrichtung "Osten" und die aufgehende Sonne. Es ist die Zeit des Neubeginns, der Hoffnung und des Übergangs von der Dunkelheit zum Licht. Dies findet in der Natur ebenso seinen Ausdruck, wie im Glauben oder im Leben des Menschen selbst. Ostern ist ein geistiges Geschehen, im Kosmos, in der Natur und im Wesen des Menschen.
Vielerorts feiern die Menschen dieses Fest als Familienzusammenkunft, eingebunden mit alten überlieferten Bräuchen.
Die Lichtsymbolik prägt die Osternacht. Das Licht zieht nach der dunklen Erfahrung durch den Erdenkreislauf wieder gen Himmel, ins Sonnenlicht. Nach der dunklen Nacht symbolisiert die aufgehende Sonne Christus, der im Johannesevangelium als „das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet,“ bezeichnet wird. Und Ostern hat sogar seinen Namen nach dieser Lichtsymbolik bekommen, weil das griechische „aurora“, Morgenröte, über „eostere“ das heutige Wort „Ostern“ ausgebildet hat.
Ohne Licht gibt es kein Leben und kein Leben existiert ohne Licht. Das innere Licht will erfahren sein, damit es Wirkkraft über die dunkle Erfahrungszeit bekommt.
11.2.2015
Es gibt keine Probleme...
Es gibt keine Probleme, es gibt nur Herausforderungen. Ein Problem wird oft als eine Bedrohung des Lebensfluss gesehen, statt aus einem Problem eine Gestaltungsmöglichkeit zu machen.

Eine Krise ist immer eine Chance. Beide sind die gleiche Energie, die zum Handeln herausfordert.
Nur die Sichtweise ist etwas anders.
18.12.2014
Tage der Lichtwerdung
Manchmal möchten wir verzagen, ob all der schlechten Nachrichten, die diese Welt in dieser Zeit uns durch die Medien anbietet. Wir hinterfragen und versuchen, trotz allem noch einen Sinn zu erspüren, warum ein Teil der Menschheit in Not und Elend ist. Die ständige Gewalt und Bösartigkeiten sind wie ein Aufschäumen der dunklen Gedankenwelten, die um uns herum sind.

Und doch sind auf wir in dieser Zeit aufgefordert, bei uns selbst immer wieder hinzuschauen. Wir können einerseits die Augen und das Herz nicht verschliessen, andererseits sind wir angehalten, alle Menschen als Brüder und Schwestern zu sehen. Welch' schwere Aufgabe!

Die Tage des Advent und die kommenden Tage der Weihnacht sind eine Zeit, die uns Rückzug bieten, auf unsere inneren Werte zu schauen und vor allem an einem heiligen Geschehen in uns teilzuhaben: Die Erinnerung an die Seelenqualität unseres Menschseins und der Erneuerung durch geistige Geschenke, die unsere Seele in den zwölf heiligen Nächten erhält. Wenn wir stillwerdend uns darauf einstimmen, dann können wir feststellen, dass uns auch etwas für unser persönliches Leben geschenkt wird.

28.10.2014
Alles ist Heil(heil)
Alles ist heil, alles kann geheilt werden.
Heilen bedeutet in einen Bewusstseinszustand einzutreten, in dem die Gegensätze einer persönlichen Denkweise aufgehoben werden. Der natürliche Zustand unseres Bewusstseins ist das Gleichgewicht, bzw. Ganzheit.

Innere Bewusstseinshaltung und äussere Umstände bedingen einander. Krankheit und Disharmonie können nur dann uns widerfahren, wenn die Bedingungen im persönlichen Bewusstsein enthalten sind., bzw. es zulassen.

Die Frage ist nicht, ob Heilung möglich ist, sondern eher, wie Heilung möglich ist.

* Bewusstsein ist ein Zustand völliger Gegenwart. Alles Erfahren und Erleben von allem - Hier und Jetzt, Alles in Allem
21.8.2014
Liebe ist Heilung
Für jeden Menschen besteht die Möglichkeit, dass er geheilt wird, weil es eine Kraft im Universum gibt, die wir als göttliche Liebe bezeichnen. Viele Menschen möchten Heilung erfahren, nicht nur im Körper, nicht nur in ihren Gefühlen, nicht nur in ihren Gedanken, sondern vor allem sich im ganzen Wesen geheilt fühlen.
Wir gehen zu Ärzten, zu Naturheilern, an bestimmte Orte, an denen wir Heilung erfahren möchten. Manchmal nehmen wir dafür grosse Anstrengungen auf, Reisen zu heilversprechenden Menschen oder wenden viel Geld auf, um uns Heilung zu geben.
Dabei ist bei allen Bemühen zu verstehen, dass es letztlich immer die Sehnsucht nach Liebe ist, die uns den Weg gehen lässt, die Gesundheit auf allen Ebenen des Daseins wieder herzustellen. Das Mass der Liebe ist in jedem Menschen vorhanden. Dennoch mangelt sie vielen Menschen, weil sie die Liebe in sich selbst als Kraft nicht erkannt haben. Somit ist unser Kranksein ein Weg, diese Kraft zur Harmonie im Leben mit einzubeziehen. Es ist sicherlich nicht einfach, in den Tagen des Krankseins, der Disharmonie, zu erkennen, dass nur die Liebe das heilige Mittel zur Beseitigung all unserer Leiden ist.
Liebe ist keine Religion oder sonstiger Ersatz für einen Lebenssinn. Liebe ist die Kraft des Lebens, des Universums.
4.7.2014
Mehr Bewusstsein - Mehr Menschlichkeit
Es braucht mehr denn je Förderung und Ausbildung dahingehend, dass die Menschen sich selbst erkennen, ihre Werte, ihre Fähigkeiten und ihre Talente. Vor allem aber die Förderung der Werte, sich selbst und andere Menschen zu achten und wahrzunehmen. Es wird immer wieder gesagt, dass wir mehr in die Bildung investieren müssen. Durch Aufklärung, Bildung und Erziehung kann darauf hingearbeitet werden, dass wir eine bessere neue Generation von Menschen schaffen, in der sich wahre Werte des Menschen entfalten können. Eine Neubestimmung und Neubewertung der Bildungsinhalte ist nötig, die eine ganzheitliche Sicht der Dinge hat.
Unsere Aufgabe ist es, anderen Menschen einen Zugang zu einer Welt zu verschaffen, die sie als Mensch mit Menschen leben lässt, in einer Welt, die dem Wohlergehen des Menschen dient.
Schaffen wir Voraussetzungen, dass Menschen für Menschen tätig werden, ohne Eigennutz, sondern im Erkennen der eigenen Wesensnatur.
29.4.2014
Zehn Minuten im Sein
Im Frühling haben wir ein besonderes Bedürfnis, uns mit allen Sinnen des Aufbruchs, mit der Kraft der Natur zu verbinden. Atem ist mehr, als nur Luft holen, sondern Lebendigkeit und Sinnlichkeit.
Wenn wir die blühende Natur betrachten kommen wir nicht umhin, sie mit allen Sinnen zu verinnerlichen. Dabei bedienen wir uns des Atems, um den Farbenrausch, die betörenden Düfte, die neuen Formen der Bäume und Blumen nach Innen zu nehmen. So, als wenn es uns Nahrung wäre.
Erspüre, wie es Dich atmet, wie es Dich belebt, wie es Dich sein lässt. Das ist vertieftes Atmen, zur Seele genommen, von der Seele wieder losgelassen.
Lass Dir täglich zehn Minuten Zeit für die Betrachtung dieses geist-volles Stück des Lebens.
14.3.2014
Miteinander Sein
Aufeinander zugehen, miteinander sprechen.
Gemeinsames entdecken, Gemeinsames tun.
Und die Zäune der Mißverständnisse, der Voreingenommenheit, der Reserviertheit fallen von selbst.

Wieviel Licht gibt es im anderen Menschen zu entdecken?
Soviel wir bereit sind, von unserem Licht zu entdecken.
Aufeinander zugehen ist miteinander gehen,
auch ohne Worte.

24.2.2014
Bewusstsein
Die meisten Menschen leben instinktiv und unbewusst, obwohl sie meinen, bewusst zu leben. Sieben Schleier der Dunkelheit halten sie gefangen. - Schleier der eigenen Elementale, das sind Schwingungsformen von Gedanken, die die Menschen ständig erschaffen und nähren.

Jeden Menschen ist die Möglichkeit gegeben, die Schleier der Dunkelheit abzuwerfen, durch Erkennen von Fehlern, bereuen von Verfehlungen und somit in die Kraft zu kommen, dass Selbstbewusstsein zu heben.

Alle Menschen sehnen sich nach der Sonne des Selbstbewusstseins. Getreulich wird der Mensch von einer lebendigen Kraft begleitet und beschützt, die wir als Schutzengel kennen. Er begleitet den Menschen, welcher in Wahrheit ein Geist-Wesen-Selbst ist, auf seinen Weg durch die Abstufungen des Lichts, ins unendliche Licht zurück.

In jeder Persönlichkeit, in jeden Menschen ist ein Licht in sein Herz eingegeben, das gewillt ist, die Dunkelheit zu durchbrechen. In den Alten Schriften heisst es:
Führe mich von der Dunkelheit ins Licht.
Von der Unwissenheit zur Weisheit.
Von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit.
31.12.2013
Jahresende
Das Jahr neigt sich dem kalendarischen Ende entgegen. Wir sind versucht, zurückzuschauen und Ausblick zu geben. Vielleicht brauchen wir diese Übergänge. Wir gehen den Lebensweg und mögen durch die Ereignisse das Empfinden von Wachstums und einer Entwicklung haben. Äusserlich gesehen stimmt das. Von einer feineren Bewusstseinsebene ist Zeitwahrnehmung fast statisch.

Wir begleiten Menschen, einige gehen, andere kommen in unser Leben: Sie teilen und gehen mit uns. Ein Tanz im Leben. Der Rhythmus ist vorgegeben. Der Tanzmeister hat die Partitur schon lange vorher konzipiert. Wie lange wir miteinander das Tänzchen haben, liegt am Musikstück und auch an unserer Freude. Es ist klar, dass Wechsel und Neuerungen zum Tanz des Lebens dazu gehören. Lassen wir uns überraschen, welch' gute Tänzer wir doch im Leben sind.

Möge nun die Erfahrung des vergangenen Jahres sich in den Segen für das neues Jahres wandeln.

1.12.2013
Im Lichtwerden
Die Adventszeit leitet das Geheimnis der Lichtwerdung des Menschen ein. Seit Ende November kommt das innere Licht der Menschheit, der Erde und der Natur jeden Tag etwas näher. 28 Tage einer Werdezeit, wie eine Lichtschwangerschaft, die uns in die innere Erfahrung der Stille führt.

Zünde jeden Tag ein Licht an. Nimm eine Kerze und gib in das Licht der Kerze all das, was Du loswerden möchtest. Verbrenne gedanklich alle Belastungen, Sorgen und Hindernisse. Tue dies bis zum Jahresende.

Werde ein freier Mensch, der jeden Tag aus seinem Herzenszentrum lebt. Sei glücklich.

1.10.2013
Dein Gebet sei Licht
Gebet gibt Glauben und schafft Vertrauen. Das Gebet ist immer etwas sehr persönliches und somit ein schöner Ausdruck der Hingabe und der Andacht. Unser Gebet richtet sich an die Kräfte der höheren Welt. Selbst wenn Menschen nicht an den Einklang mit der geistigen Welt glauben mögen, so habe wir alle unsere Formen von persönlichen Glauben an Dinge der Welt oder an Menschen, von denen wir Hilfe erwarten.

Wenn du eine Führung brauchst, bete dafür. Wir können immer eine einseitige Entscheidung treffen. Gottes Entscheidung schliesst alles ein. Manchmal erscheint so eine Entscheidung nicht immer logisch, ist es doch nicht immer die richtige und beste Entscheidung. Das Gebet ist eine Brücke zwischen Menschen, ein Brücke zwischen der Erde und den höheren Welten.

Gebet macht uns optimistisch. Das Gebet schafft Beziehung zu anderen Menschen. Das Gebet reinigt und heilt, schützt und verstärkt dein Licht. Das Gebet sei dein Licht auf dem Lebensweg.
7.7.2013
Leben in der Zeit - Leben auf Erden
Kein Tag, kein Moment im Leben ist zu spät, um zu erkennen, warum wir in der Zeit auf Erden sind. Es ist nie zu spät: Erhöhe das Herz, heile das verletzte Gewissen.

Wir sind erschöpft, wir sind es leid, nur Schmerzen zu ertragen und uns immer wieder der Krankheit hinzugeben.

Das Seelische durchdringt den kranken Körper, um sich zu himmlischer Barmherzigkeit zu wenden.

Durchdringe die Gegenwart der Zeit mit seelischem Bewusstsein, strahle immer aus deinem Herzen die Liebe des Himmels aus.
So entgehst du dem schlafmachenden, betäubenden Tod!

16.6.2013
Beurteilung und Verurteilung
Gut und schlecht zu reden, gar zu denken ist eine Gewohnheit. Schnell werden Menschen von der Meinung anderer überzeugt, weil es behaglich ist, sich mit mehreren Meinungen zu stärken, um gegen diejenigen zu sein, die sie nicht mögen.
Wie schnell ist der Mensch mit der Beurteilung nach der Erscheinung. Wie schnell fällt der Mensch ein Urteil, ohne Kenntnis des wahren Grundes zu haben.
Haben wir Abstand, werden wir tolerant, ohne uns einnehmen zu lassen. Das Problem jedes einzelnen ist seine Sache.

In der Begegnung gibt es Hoffnung für den, der uns herausfordert, der uns stört.
Bewahren wir unseren Frieden.
Das ist die Gelegenheit der Erneuerung. Das kann der Beginn von Barmherzigkeit sein, was es täglich zu üben gilt.

1.5.2013
Geben und Nehmen
Viele Menschen erwarten, erwarten etwas vom Staat, von der Gesellschaft, von anderen Menschen. Sage dir aber immer wieder, was kann ich für die Gesellschaft, was kann ich für Menschen tun. Was wir dann zum Leben brauchen, erhalten wir so oder so. Vielleicht denken wir, wenn wir etwas gegeben haben, erhalten wir etwas zurück. Das mag auf den ersten Blick so aussehen, weil es ein geistiges Gesetz ist. Von einer höheren Warte aus betrachtet haben wir alles schon erhalten. Somit müssten wir auch schon etwas geben haben. Richtig, aber nur dann, wenn wir mit dem Quell des Lebens bewusst verbunden sind. Im Tier- und Pflanzenreich gibt es keine Sorgen um das Morgen. Tiere und Pflanzen leben aus einem natürlichen Gesetz heraus, den wir Instinkt nennen. Beim Menschen ist es die Erfahrung der Genügsamkeit und des Vertrauens, dass alles zu uns kommt, was wir brauchen.

Erst das Geben, dann das Nehmen, meint, erst aus deiner Fülle geben, um dann aus der Fülle zu erhalten. So entsteht das Danken, die Erfahrung, das es so gut ist, wie es ist.
3.4.2013
Sehnsucht
Unsere Sehnsucht ist das Sehnen des Herzens. Sehnen nach Einheit, nach der Harmonie und sich darin finden. Wir möchten verschmelzen, sei es in das Frühlingserlebnis oder mit einem anderen Menschen oder Lebewesen.
Wir sind ein Teil von allem und alles ist ein Teil von uns selbst. Sich selbst finden ist eine Aufgabe, die niemals endet. Es ist wie das Schälen einer Zwiebel - kaum ist eine Schicht gelöst, wartet die nächste.
Es gibt dabei Erfahrungen, die zu unserem persönlichen Leben gehören. Und es gibt stille innere Erkenntnisse, die einzigartig sind.
1.3.2013
Innerer Frieden mitten in der Krise
Es gibt viele Dinge in unserem Leben, die uns bedrücken und an uns zerren. Wie soll man da noch inneren Frieden finden? Manche entdecken ihn vielleicht in der Ruhe und Beschaulichkeit der Natur, während andere Menschen das entsetzlich langweilig finden. Manche Menschen empfinden die quirligen Städte als abwechslungsreich und geniessen die dortigen Ablenkungen.

Die Kräfte liegen ausserhalb von uns und doch nehmen wir sie innerlich wahr. Was ist innen, was ist aussen? Die Grenzen verschwimmen mehr und mehr. Es gibt eine drastische Zunahme an Informationen, die unser Leben überflutet.. Soviel scheinbare Hilfsmittel, die uns angeboten werden, wie gerade die elektronischen Medien. Und doch sind die Sinne oft verwirrt. Wir wünschen einerseits viel Information und Unterhaltung, andererseits stellt sich die Frage, wie das alles aufnehmen und umsetzen. Es gibt kaum Ausgewogenheit!

Oft jagen wir Zielen hinterher, die sich, sobald wir sie erreicht haben, als hohl erweisen. Dann rennen wir dem nächsten Ziel nach und glauben, die Erfüllung warte in dem nächsten Gebiet auf uns. Das merken wir bei Berufswahl, bei Partnerschaftswahl, bei Zukunftsplänen und unseren Vorstellungen vom Glück.

Verstand und Gemüt können nicht allein sich alle diese Konzepte und Ideen zu eigen machen. Schlussendlich kommen wir darauf, dass die wahre Erfüllung von innen kommen muss. Diese Schlussfolgerung kann der Beginn zu innerem Frieden sein, aber nur, wenn wir darauf verzichten, inneres Wachstum mit Hilfe äusserer Strategien erreichen zu wollen.

Inneren Frieden findet man, indem man sich von seinen Zielen löst und den Augenblick, der vor einem liegt, vollständig beherrscht.
31.12.2012
Gott ist Liebe
Oft versuchen wir Gott zu erklären. Eine einfache Erklärung von Gott, die wir zu untersuchen haben, ist die Liebe. Wir haben viel Liebe in uns und wir drücken sie aus. Auch wenn wir sie auf eigenartige Weise ausdrücken, es ist Liebe. Gott ist Liebe. Wenn wir die Liebe auf allen Ebenen zu verstehen und umzusetzen versuchen, dann sind wir auf einem anderen Pfad, der uns zur Wahrheit führt. Die Wahrheit und das Licht sind nicht nur auf einem Pfad zu erreichen. Alle Pfade der Menschen sind ein Weg.
9.12.2012
Segen des Lichts
Viele Menschen fürchten die dunkle Jahreszeit. Der November ist ein Monat, in dem wir auch mit unserer Vergänglichkeit konfrontiert sind, zumindest ist es der Körper, der sich verändert.
So ist die Zeit des Advents eine willkommene Abwechslung, um die Lichtwerdung vorzubereiten. Diese Zeit ist für die Menschen sehr wichtig. Haben wir Geduld und Hingabe, dieses Werden still zu erfahren. Es ist ein grosses Geschenk, dass sich erneut der Himmel herabsenkt. Seit über zweitausend Jahren wird es im Herzen der Menschen alle Jahre wieder entzündet: Das Friedenslicht.
16.10.2012
Es gibt auch Dich
Ich lebe nicht allein in der Welt. Deshalb dreht sich das Leben nicht nur um mich. Nicht nur ich habe Sorgen, auch der andere hat sie manchmal. Nicht nur ich möchte von meinen Freuden erzählen, auch der andere möchte sein Glück mitteilen. Nicht nur ich habe Fähigkeiten, auch der andere ist begabt. Nicht nur mich braucht man, die anderen braucht man auch. Nicht nur ich warte darauf, gesehen zu werden, auch andere warten darauf.
Ich lebe nicht allein in dieser Welt. Deshalb dreht sich nicht alles um mich.
3.8.2012
Unser Wesen
Unserem Wesen nach sind wir spirituell. Wir sind menschlichen Wesen, die eine spirituelle Erfahrung auf Erden machen . Wenn wir genug Erfahrung gesammelt haben, dann erkennen wir, dass es die Seele selbst ist, die sich auf diese besondere Reise begeben hat. Das Leben in menschlicher Form ist nicht unbedingt eine einfache Reise. Aber wir dürfen sagen, dass es eine Herausforderung ist. Selbst in Zeiten, wo es uns - aus menschlicher Sicht - keinen Sinn mehr macht, trägt uns die Seele durch die Zeiten und durch den Raum.
7.7.2012
Güte
Wie oft ist der Mensch böswilligen Auswirkungen von seinen Mitmenschen ausgesetzt. Es bringt nichts, sich in gleicher Weise dagegen zu wehren. Wage aber die Güte.
Die bedingungslose Güte ist ein heilender Lichtschirm, der sich um die Verletztheit legt und hilft, dass seelische Wunden heilen können. Güte entwaffnet und führt zu Frieden.
In dem Augenblick, wo sich die alte Verletzung wieder bemerkbar macht, erspüre die Güte, die aus dem Herzen fliesst.
Güte ist eine Regung des Herzens.
15.5.2012
Verlassenheit
Manchmal kommen wir im Leben an unsere Grenzen. Oft denken wir in schwierigen Situationen, dass alles keinen Sinn mehr macht.
Weit gefehlt. Mit allem, was geschieht, ist ein offenbares Geheimnis verbunden. Können wir als Mensch dann überhaupt noch etwas verstehen? Ja und nein. Nur mit dem Herzen können wir verstehen! Nur mit dem Herzen ist überhaupt das Leiden zu verstehen.

Denke mit dem Herzen, dass alles gut ist. Nicht gut wird. Glaube und Erfahre im Herzen, dass Gott Dich nie verlassen hat. Das Gott nie einen Fehler macht.

7.3.2012
Heute ist ein besonderer Tag
Jetzt ist ein besonderer Moment, der uns Gelegenheit gibt, für die nächste Zeit in Kontakt mit dem Lebensfluss zu sein. Leben ist immer. Je mehr wir die Erwartung in das Zukünftige zurücknehmen und das geschehen lassen, was jetzt ist, um so mehr haben wir Teilhabe an dem, was über gemeinte Realität zur Gegenwart von Erleben ist.
Obwohl trotzdem immer wieder der unruhige benennende Verstand sich dazwischen schiebt, so bleibt der Lebensfluss bestehen.
Ausdruck unseres Gewahrseins ist Ruhe und Stille, was wir als "Hier und Jetzt" und "bei sich Selbst sein" benennen.
Nur wenn wir einfach in der momentanen Realität mit unserer Aufmerksamkeit ankommen, können wir erspüren, was in uns vorgeht.

Nur in diesem Augenblick findet unser Leben statt.
1.1.2012
Dieser Tag wird der beste meines Lebens sein.
Das neue Jahr ist ganz neu, aber auch nicht mehr ganz so neu, denn wir sind mit viel Ergebnissen und Erlebnissen aus dem alten Jahr eingetreten. So wie das reine Wasser, was aus den Bergen kommt, sich mit dem stehenden Gewässer vermischt, so ist das neue Jahr nicht wirklich ganz neu. Wenn sauberes Wasser in ein gebrauchtes Gefäss kommt, so reinigt es und klärt. So soll auch dieser neue Beginn sein. Möge wir mit der Kraft und den guten Absichten so lange wie möglich die Tage des kommenden Jahr begehen. So soll ein Gedanke mit auf dem Weg genommen sein. Beginne jeden Tag mit folgenden Gedanken: Dieser Tag wird der beste meines Lebens sein.
Versucht, in dieser positiven Bestimmung zu leben. Freut Euch über das Lebens. Ihr tragt die Verantwortung für Euer Leben. Habt keine Angst. Nehmt die Herausforderung an, indem Ihr Euch dann erinnert, das Ihr dieses Leben gewählt habt, um aus dieser Erfahrung zu lernen.
25.12.2011
Segen der Weihnacht
Jedesmal, wenn Liebe von dir auf einen anderen Menschen übergeht, dann strömt dein Segen auf ihn. In sich Liebe zu tragen ist der grösste Segen. Diese Liebe an alle Geschöpfe Gottes weiterzugeben, heisst Segen aussenden, Licht in die Finsternis bringen, von der glorreichen Sonne seines Wesens ausstrahlen, wo immer man ist. Wie eine Blume ihren Duft an den Wind verschenkt, schöpfen wir aus der unversiegbaren Quelle unserer Liebe und erfüllen so, wozu unsere Geburt uns bestimmte.
Es ist Liebe und Liebe allein, die alles Leben zusammenhält. Es ist die Liebe Gottes, die durch alles Geschaffene hindurch lebt und die Welt davor bewahrt auseinanderzubrechen. Wo immer der Strom der Liebe im Übermass fliesst, siehe den lebendigen Gott.
5.12.2011
Zeit des Lichts - Die Zeit der Seele
Adventszeit und die heiligen WeiheNächte sind das Geschenk des Himmels. So viele Menschen sehnen sich nach der Erfüllung ihres Lebens. Viele Menschen wissen nicht, dass zu einer besonderen Zeit im Jahr das Licht ihrer Seele ihnen aufs Besondere sehr nah ist.
"Alle Jahre wieder..." klingt es uns in dem bekannten Weihnachtslied Es erzählt davon, dass das offenbare Geheimnis des Lichts zur Wahrheit auf Erden wird.
Nach dem tätigem Tun und vielen Arbeiten der Menschen durch das Jahr hindurch, brauchen die Menschen diese Zeit, die ihnen auf besondere Weise nahe bringt, dass mit den Geschenken in den heiligen Nächten die Seelen der Menschen gemeint sind.
Die Zeit zwischen dem heiligen Abend und dem 6.Januar ist voller Mysterien und schenkt uns 12 Nächte lang Segnungen für das kommende Jahr.
Mögen wir diese wunderbare Zeit nutzen.
12.10.2011
Nutze die Zeit, um zeitlos zu werden
Die meisten Menschen glauben, dass sie in dieser materiellen Welt Glück und Freude finden können. Doch dieses ist nur vorübergehend, denn alles gehört hier der Vergänglichkeit an. Alles Weltliche ist von kurzer Dauer. Wenn wir uns über die schwierigen Situationen oder unangenehmen Lebensbedingungen beklagen, handeln wir nicht mehr selbständig, sondern reagieren wie ein Echo auf das, was von aussen kommt. Jeder Mensch kann den Verlauf seines Lebens bestimmen. Jeder kann die Entwicklung in sich schaffen.

Wir leben in der Zeit, leben mit ihr. Also nutzen wir die Zeit für uns, um zeitlos werden.
Vergiss nicht, erinnere Dich still, dass wir selbst eine göttliche, schöpferische Kraft sind. Der Reifeweg in Deinem Leben wird immer wieder die Fenster öffnen, damit die Sonne Deines Herzen Deinen Weg mit klärenden Licht erhellt.
9.8.2011
Bewusstsein und Ewigkeit
Diese Zeit scheint ein quirliger Tanzboden zu sein, auf dem wir die Orientierung verloren haben. Bedenken wir, das wir den Tanzschritt vorgeben. Wir selbst können in diesem Auf und Ab die Übersicht behalten, wenn wir uns immer wieder in das Herzbewusstsein einstimmen.

Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird. Bei allem bleibt uns zu wünschen, dass das geistige Mass uns die Richtlinie gibt, nicht unsere derzeit schwankenden Meinungen. In einer wirtschaftlichen Krise gibt es immer Verlierer und Gewinner. Sehen wir uns nicht als Verlierer, sondern als die Gewinner, die wissen, das Gott lenkt und der Mensch denkt.

Es gibt in dieser Zeit einen Weg, der mit jedem Tag durch unser Bewusstsein neu gezeichnet wird. Glauben wir nicht, dass alles so sein muss. Es ist nicht nur Licht am Horizont, sondern Licht ist jetzt.

7.6.2011
Warum sich sorgen
Warum sich schon für das Übermorgen sorgen, wenn das Heute die Gnade des Himmels ist, das Gestern zu harmonisieren. Das Leben ist die Wirkung eines inneren Gesetzes.

Warum die Gründe im Äusseren suchen wollen, wenn das Glück im 'Innen' wohnt.

Auf der Ebene, in der die Kräfte wirken, gibt es nur den Ratschlag, das inneren Leben auf das äussere Leben zu heben. Das bedeutet, dass nur Einsicht und Weisheit zur Erkenntnis führen.
Öffne Dich dem Inneren!

24.4.2011
Segnen im Alltag - Gelebte Liebe
Für ein gutes Leben im Alltag ist es von Bedeutung, sich immer wieder seiner Geistigkeit bewusst zu sein. Wenn wir beginnen, jeden Menschen in seinem Wesenskern wahrzunehmen und anzuerkennen, entsteht daraus eine geistige Haltung, die uns hilft, friedlicher und glücklicher zu werden.

Die Geistigkeit, die wir entdecken und zum Leben bringen, ist eine Kraft. Im Einklang mit dieser Energie zu sein, bedeutet in Verbundenheit mit der göttlichen Kraft zu sein. Im Einklang mit dieser unermesslichen Kraft zu sein, ist das Geheimnis für wahre Gesundheit, Glück, Wohlergehen und Erfolg.

Sich auf diese Kraft einzustimmen und sie für sich arbeiten zu lassen ist so einfach. Es liegt an unser Einstellung und auch Überzeugung, ob wir Erfolg haben, denn obwohl es einfach klingt, hängt es von uns ab, inwieweit, wir bereit sind, täglich diese Einstimmung anzuwenden.

Das Geheimnis lautet: Segne alles, was das repräsentiert, was Du willst. Das ist bereits alles. Es ist so einfach, bedarf jedoch der näheren Erklärung.

Etwas zu segnen bedeutet, ihm Anerkennung zu schenken oder ihm eine positive Qualität, eine positive Eigenschaft oder einen positiven Zustand zuzusprechen. Dies geschieht mit der Absicht, dass das, was anerkannt oder hervorgehoben wird, sich vermehren, andauern oder entstehen wird.

Durch Segnung und Würdigung kann man wirksam sein Leben verändern bzw. das erhalten, was man sich wünscht.

12.3.2011
Das Prinzip des Gleichgewichts
Wir befinden uns gegenwärtig in einem Zustand, der wahrscheinlich mehr als dramatisch sich darstellt. Es ist eine Herausforderung.

Unser Sonnensystem lebt nach dem Prinzip des Gleichgewichts. Störungen in der Erdbewegung und in der Bewegung anderer Planeten werden in den letzten Jahren immer wieder festgestellt. Die Verschmutzungen, die vielen Explosionen und die menschliche Uneinigkeit schaffen in der Natur ein gestörtes Gleichgewicht. Jede Verschmutzung hat seine Auswirkung, auf subtile Energien, auf die Strahlen und Lauf der Ströme im Raum.
Jede Explosion stört das Gleichgewicht der Kräfte. Wir erleben immer mehr, in welcher Zeit wir stehen, in der jeder einzelne bewusst werdende Mensch in die Verantwortung genommen wird.
Der Mensch schafft mit seinem egozentrischem Leben und unkontrollierten Denken Bedingungen, die weitreichende Folgen auf das ganze System haben. Und das meint nicht nur unser kleines Umfeld, in dem der Mensch lebt, sondern die Wirkungen gehen auf alles. Durch seine positiven Gedanken, Worte und Taten kann der Mensch einen wesentlichen Beitrag leisten, damit das Gleichgewicht auf diesem Planeten, der unsere Heimstatt ist, wieder hergestellt wird.

Durch richtiges Denken erkennen wir Wirklichkeit und somit auch die Unwirklichkeit. Mittels des Unterscheidungsvermögens, das erkennt, was wirklich und was unwirklich ist, kann der Mensch die eigene Wesensrichtung finden und Freiheit gewinnen.

20.1.2011
Neues Jahr - Neue Kraft
Mit dem Beginn eines Neuen Jahres sind wird in guter Kraft, weil wir uns selbst Perspektive und Vision geben. Diese Ausrichtung ist immer wieder nötig. Nicht nur erst zum Jahreswechsel.
Das neue Jahr ist ganz neu, aber gleichzeitig ist es alt durch all das, was der Mensch schon erlebt hat. Wie das reine Wasser der Berge sich mit dem stehenden Wasser der Ebene vermischt, so ist das neue Jahr nicht wirklich ganz neu, weil es von Menschen gelebt wird, die zu viele alte Dinge mit sich herumschleppen. Und deshalb schaffen sie es nicht, ein neues Leben zu führen, obwohl alles neu ist. Wenn wir uns im Gedanken und im Geiste erfrischen und erneuern, kann das neue, jungfräuliche Jahr uns mit dieser lebendigen Kraft erfüllen.

Ich denke, dass wir alle diese Frische und dieses Belebende spüren und doch setzten wir es schnell im Vergleich zu dem, was wir schon alles erlebt haben. Das lähmt.

Die alten Schriften sagen, dass das neue Jahr von den Sternen beeinflusst wird. Die Geburt eines neuen Jahres ist vergleichbar mit der Geburt eines Kindes. Es ist die Geburt eines Lebens, welches ein Jahr dauern wird. Dieses Neue Jahr erfülle mit den besten Möglichkeiten und Absichten. Halte fest Deinen Visionen und es wird sich alles realisieren lassen. Verfalle nicht in die Erinnerung an die Tage der Vergangenheit, die aufzeigten, dass es nicht ging, so wie du wolltest. Klar ist der Gegenwart mit der Vergangenheit verbunden. Wir lösen immer die Schulden aus der Vergangenheit als Verpflichtung in der Gegenwart ein.

Viel Glück und Segnung!

28.12.2010
Heilige Nächte
Nun senkt sich Licht herab, in die Herzen der Menschen. Um zu wandeln und zu erhellen, was unser ewig Geschenk ist.

Liebe und Friede auf Erden, das ist die Botschaft, immer wieder. Auch jetzt und heute und immerdar.

Es ist eine besondere Zeit, die sich uns in den stillen Nächten gibt. Nicht nur eine Heilige Nacht senkt sich ins Herz. Nein, es sind noch 12 Nächte dazu gegeben, in denen sich das Licht bis in den Erdenkreis ausatmet und wunderbares Wirken tut.
Am 6. Jänner zieht sich der Himmel wieder zurück. Erscheinung des Lichts - so wird dieser Tag genannt.

6.12.2010
Das Licht der Heiligen Nacht
Adventszeit - Vorbereitungszeit.
Weit aus mehr hat die Zeit schon im November angefangen, weil aus dem Leiden und dem Todesdunkel das Kommen des Lichts besonders erwartet wird.
Es ist eine Zeit der Entwicklung, nur durch bewusste Einkehr und Veränderung zur Ruhe erlebbar gemacht.
Wirkliches Wachstum braucht Zeit und innere Stille. Braucht Vorbereitung, Einstimmung und Hinführung. Dann kann die Zeit der Weihe-Nächte beginnen, wenn das grosse Licht in der Herzenshöhle erlebbar wiedergeboren wird. In der dunkelsten und längsten Nacht.

Niedersteigen um zu werden, was im ewigen Sein Gott selbst ist. Auf Erden wird es zum Weihegeheimnis, uns zum Erinnern und Besinnen.

11.11.2010
Wege zur Harmonie
Alle Menschen suchen nach etwas in dieser Welt. Wir suchen es in der äusseren Welt durch Reichtum, Macht, Ruhm, Gesundheit, Nachwuchs und langes Leben. Wir meinen letztlich die innere Harmonie, die Ausdruck des geistigen Lebens selbst ist.
Der Grund für unsere steten Misserfolge, die Harmonie zu finden liegt darin, das wir die Quelle der Harmonie - GOTT - ausser Acht lassen. In der heutigen Zeit ist Harmonie eine Mangelerscheinung, eben weil wir keine gelebte Gotterfüllung haben. In uns ist aber die Quelle, die uns Leben gewährt und die alles bewegt.

Das Geheimnis, wieder Harmonie und Frieden in das eigene Leben zu bringen, ist sich auf diesen Urquell einzustimmen.
Es ist wie in einem Konzert: Wir bringen die Sinne und Gedanken zur Ruhe, damit sich das innere Gemüt auf den Klang der herrlichen Musik einstimmen kann.

Das Orchester bringt in der Stille die Gottesherrlichkeit zum Klingen.

7.10.2010
Das Herz ist die Liebe
Das Herz ist der Sitz unseres Seelenfunken. Herzensbewusstsein nennen wir den Lichtfunken, der heller ist als ein Stern. Diesen Funken zum grossen Licht werden zu lassen, ist heilige Aufgabe im menschlichen Leben. Wir tragen das Himmelstor in uns. Wachsen im Herzensbewusstsein bedeutet, den Himmel auf Erden zu holen.
Jede Begegnung mit einem Menschen fordert uns heraus, das eigene Licht und das Licht des anderen Menschen als wesentliche Begegnung zu erahnen. Da, wo das Lachen und die Freundlichkeit gegeben ist, ist die Lichtbrücke gebaut.
23.8.2010
Poesie des Alltags
Weisst Du, wie man ein Leben voller Poesie führen kann?
Es ist jetzt nicht notwendig, sofort ein Gedicht zu schreiben. Die wahre Poesie liegt nicht in der Literatur, die wahre Poesie ist eine Qualität des inneren Lebens.
Wir alle lieben Malerei, Musik, wunderbare inspirierende Literatur, Tanz und alle schönen Künste. Warum sollte man also nicht das Innenleben in Einklang mit den Farben und Tönen, mit den Formen und den Wohlgerüchen bringen?

Wir suchen beim anderen Menschen Leichtigkeit, Schwerelosigkeit, etwas, was uns selbst beruhigt, harmonisiert und uns inspiriert.
Unsere Art zu Leben sei von nun an, selbst Poesie zu verbreiten. Durch ein Lächeln, welches aus dem Herzen kommt. Freude, die aus unseren Augen strahlt, weil wir sie in uns erfahren.
Seien wir warmherzig und verständnisvoll, ausdrucksvoll und herzlich für unsere Umgebung. Hören wir auf, die eigene Traurigkeit, oder sogar Mürrischkeit dem Leben gegenüber, bei anderem Menschen erlösen zu wollen.
Zeige Dein Lächeln auf dem Gesicht. Wenn wir auf der Strasse sind, im Kaufhaus, in der U-Bahn, überall ist Deine poesievolle Anteilnahme gefragt.
Klar, es gibt genug Begegnungen im Alltag, die uns traurig, zuweilen böse machen. Warum aber mit Gleichem darauf reagieren und es anderen Menschen weiterreichen.

Atme mal tief durch. Damit ist schon der Anfang gesetzt, sofort die schlechte Erfahrung in das Gegenteil zu verwandeln. Atme noch einmal ein und wieder aus. Und jetzt bleibe in Deinem Herzen und lasse Dein Herz über alles hinaus strahlen.

12.7.2010
Von der Liebe
Viele Menschen fragen sich immer wieder, warum sie unglücklich sind. Sie fragen sich, warum sie Misserfolge haben. Es ist ganz einfach deswegen, weil sie keine Liebe empfinden. Wenn die Menschen lieben würden, dann könnte ihnen nichts widerstehen. Wenn wir krank sind, sollten wir ums so mehr die Gesundheit lieben. Wenn wir Liebe für etwas empfinden, was gut und schön ist, und wenn wir ständig mit dieser Liebe leben, dann kann uns keine Kraft im Universum widerstehen. Denn es gibt nichts Höheres als die Liebe: Es ist die Liebe, die dieses Universum erschaffen hat, und alle Kräfte gehorchen der Liebe.
11.6.2010
Segnungen der Sonne
Das bestimmt sinngebende Symbol, welches wir jeden Tag haben, wonach wir streben, was unser Leben ausmacht, ist die Sonne.

Sie gibt Wärme, Licht und erhellt unser Dasein. Wir sagen zu ihr, Quell des Lebens.

Der Mensch erhält unentwegt Segnungen von der Sonne. Dessen ist er sich kaum bewusst.
Wir wissen nicht, dass die Erde über die Atmosphäre hinaus noch einen unsichtbaren Lichtleib besitzt, der in den Lichtkreis der Sonne hineinragt. Die Sonne wirkt mit ihrem Lichtstrahlenkörper weit über die eigene Sphäre hinaus, so dass sie sich zu anderen Planten ausgedehnt.

So segnet die Sonne durch ihren Aether und weit aus mehr, sie gibt und ist ständig in Segnung.

Der Mensch ist ein Teil der Sonne, aber auch er ist ein Teil der Strahlung, weil er auch diesen Lichtkörper besitzt. Auch er hat die Aufgabe, entsprechend seines bewusst wahrgenommenen Lichts, segensreich im Leben zu strahlen.

7.5.2010
Leben und Denken
Worte schaffen Begriffe,
Begriffe schaffen Formen.
Wer Formen ändern will,
ändert seine Worte.

Das Leben ist in uns, aber wir sind im Leben.
Das Leben ist in uns, weil wir im Leben sind.
Leben ist Fluss, bewegt und ist bewegend.
Leben hat keine Vergangenheit und keine Zukunft.
Das Leben ist, und es ist ewig

29.3.2010
Dankbarkeit
Das grösste Geschenk, welches wir uns machen können, ist Dankbarkeit zu haben.
Von dem Tag an, wo wir zutiefst allem, was uns begegnet Dankbarkeit ausdrücken, werden sich alle Lebensumstände zu unserem Gunsten entwickeln.
Es gibt nichts in unserem Leben, was uns nicht gegeben ist. Es ist kein Zufall, sondern Folgerichtigkeit unseres Denkens und unseres Handelns.
Dankbarkeit ist eine Herzenssache und somit strömt auf diese Weise uns Kraft und Licht zu, welches sich als Freude und Frieden vermittelt.
Dankbarkeit ist Kommunikation mit dem Herzen, mit den geistigen Dimensionen und somit auch mit jedem Wesen im Universum.
Dankbarkeit wirkt sich als heilende Kraft auf unser ganzes Wesen aus. Wenn wir gegenüber der schöpferischen Natur dankbar sind und den ständigen Begegnungen im Alltag unseren Dank sagen, wird uns ein feiner Hauch, gleich einem Parfum wie eine Strahlung umgeben, welches für unser Umfeld wohltuend ist.
28.1.2010
Die Kraft einer Tätigkeit

Die Entstehung einer Webseite ist gleichsam wie eine Reise zu sich selbst und zu anderen Menschen. Auf der einen Seite will man informieren, andererseits ist es immer eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Es werden Gedanken, Haltungen und Projekte hinterfragt.

Auf verschiedenste Weise arbeiten wir für andere Menschen. Wir geben unsere besten Möglichkeiten, Fähigkeiten und erarbeitete Talente, vor allem aber unser ungeteiltes Herz hinein. An wahrer Tätigkeit ist immer die innere Kraft beteiligt, die mehr gibt, als etwas aus einer Betätigung zu erwarten. Wenn wir für andere Menschen arbeiten, verlieren wir nichts, sondern gewinnen viel. Das hängt nicht immer von den Früchten der Arbeit ab.

Von je her ist es mir ein Anliegen zu teilen und mitzuteilen. Begegnung ist nicht nur Dialog, sondern auch Erfahrung im Selbst.